In dieser besonderen Etage sehen Sie Produkteentwicklungen, die es noch nicht zur Vollendung geschafft haben. Ideen, Prototypen und Gedanken – gefangen in der Warteschleife der Langzeitprojekte.
Zögern Sie nicht, wenn Sie Interesse an einer der Entwicklungen bekunden möchten – Unterstützung insbesondere finanzieller Art könnte ungeahnte Entwicklungsschübe auslösen!
Weihnachten ist nicht nachhaltig genug… Das ist ein reales, nicht lusitges Problem!
Die Lösungen auf dieser Etage versuchen eine Antwort zu geben, auf die drängendsten ökologischen und sozialen Fragen unserer Zeit: Haltbarkeit, CO2-Konsequenz und Erschwinglichkeit.
Natürlich kombiniert sich ein nachhaltiger Weihnachtsbaumersatz hervoragend mit den reizenden, aber in der Sache albernen, Weihnachtsklimbim rundherum.
Ein Rückblick auf die zurückliegenden Festtage: Speziell-geschmäcklerische Weihnachtsdekoration für die konservativsten Tage des Jahres! Wieder erhältlich in der Vorweihnachtsszeit 2022.
Weihnachten ist nicht lustig genug… Ist das eine Frage oder ein Befehl? Weihnachten ist wunderbar, vorallem mit dieser Dekoration!
Raketen-Oma, AG_Engelchen und Monoklötze dürfen von nun an in keiner geschmackvollen Stube fehlen.
Schön, praktisch, elitär.
Zur Linken die Premium-Massiv-Anhänger aus dicker Graupappe, zur Rechten die günstigen, familien- und studentenfreundlichen Schmuckstücke in der luftig leichten Wellpapp-Ausführung.
„Bei der Arbeit archaeological spam handelt es sich ursprünglich um vier Granitfindlinge, die Ziegler in der Oberpfalz gesammelt hat. Die Steine, die über Jahrmillionen von Naturgewalten geformt wurden, werden durch ihn künstlerisch gebrandmarkt und wieder auf die Reise in die Zeit geschickt: Ziegler meißelt ihnen Zeichensysteme ein, die seiner eigenen Fantasie entspringen, jedoch bewusst an Schriftbilder vergangener Kulturen wie der alteuropäischen Vinča-Kultur oder der Phönizier erinnern. Der Künstler kreiert Objekte, die seine eigene Handschrift tragen, jedoch gleichzeitig unsere Vorstellung einer früheren oder fremden Gesellschaft vermitteln. Ausgehend von der Idee einer post-digitalen Zukunft reflektiert er dabei, inwieweit seine Objekte als Repräsentanten einer vergangenen Kultur (fehl-)interpretiert werden können – und damit seine eigene Person von der Idee eines Kollektivs verdrängt wird. Gleichzeitig stellt er damit die Frage, ob wir mit der Deutung unserer historischen Fundstücke in musealen Sammlungen nicht auch oftmals danebenliegen.“ Julia Friedel
Leise surrt der Kühlschrank, das Radio quakt gelangweilt olle Melodien. Sonst passiert nichts in der Küche. Stille. Sie sind allein mit Ihren viereckigen weißen Geräten, Tisch und Stuhl. Gott sei Dank! Die Familie ausreichend weit weg, niemand nervt mit Anwandlungen zu spät geratener Erziehungsversuche, gut gemeinten Ratschlägen, Gequatsche oder purer Anwesenheit. Sie sind gern allein. Im Wohnzimmer ein Sofa, ein Sessel, dazu ein Tischlein. Ein Regal, eine Lampe und die übliche Unterhaltungsmaschinerie. Das Sofa sieht aus wie ein Sofa, es strahlt subtilen Luxus, biedere Gemütlichkeit oder wenigstens die Aura eines religiös verehrten Design-Klassikers aus. Die anderen Dinge ebenso – beruhigend irgendwie. Schließlich das Schlafzimmer. Gediegene Farben, ein Papierballon als Lampe und ein bisschen Feng-Shui, wo es gerade gepasst hat. Sonst nichts. Schön.
Natürlich, Sie suchen zu Hause Entspannung, nicht Auseinandersetzung oder Streit. Schon gar nicht mit Ihren sieben Sachen. Das ist Ihr gutes Recht, aber woher kommt dieses Ruhebedürfnis? Hängt Ihnen die Kinderzeit noch immer so sehr nach, dass Sie jeglichen Konflikt vermeiden wollen? Warum nennen Sie das denn Ihre Traumwohnung? Träumen Sie etwa nachts von weißen, viereckigen Geräten, Sitzecken, die wie Sitzecken aussehen, oder gar von beruhigenden Blümchenmustern? Seien wir doch mal ehrlich: Wovon wird denn wirklich geträumt? Da geht es doch um Mutti und Vati. Die schlaue Oma und den toten Opa. Um liebe und böse Tiere. Um Verachtung und Liebe. Um Rollen, in die man gezwängt wird. Um Angst vor Spinnen und Schleimgetier. Und seit jeher um fiese Monster, die am liebsten unterm Bett wohnen, oder gackernde Hexen, die im Kleiderschrank herumpoltern.
Ist es nicht an der Zeit, all diese verdrängten Ängste anzupacken, bevor daraus noch ordentliche Neurosen entstehen? Um Ihnen zu helfen, habe ich mich intensiv mit praktischer Traumbewältigung befasst und eine Kollektion an Einrichtungs- und Gebrauchsgegenständen entworfen. Sie werden beim Durchblättern des Katalogs erkennen, was Ihnen bisher bei der Einrichtung ihrer „Traumwohnung” entgangen ist, wie viel Persönlichkeit und Emotion möglich sind. Endlich kann das Haus ihrer wahren Träume eingerichtet werden. Sie müssen sich nur der wunderbaren Welt des „Maison de mon Rêve” zu öffnen.
Entdecken Sie im die drei Traumkollektionen zu Küche, Wohnzimmer und Schlafzimmer! Im Zusatzheft finden Sie Ausführungen in Psychologie und Literatur, die Ihnen zur Einsicht verhelfen werden, warum es geradezu notwendig ist, Dinge besitzen zu wollen, die das Leben erfüllter und ganzheitlicher gestalten.
Aber geniessen Sie zunächst den Prospekt! Seien Sie Mensch und lassen Sie Ihren ureigensten Bedürfnissen und Wünschen freien Lauf! Diese sind schließlich ein wichtiger Teil Ihrer gesunden Persönlichkeit.
Auf dieser Etage werden schöne und nützliche Dinge angeboten.
Was ist gut? Was ist schön? Schön ist, wenn es fertig ist. Zumeist. Manchmal sind es auch gerade die Werkzeuge und Werkstoffe, die ihre Größe aus ihrer eigenen materiellen Schönheit – und der Imagination ihrer potentenziellen Werke schöpfen…
Gepflegter Konsum ohne Mode ist nicht wirklich nicht wünschenswert. In diesem Sinne sind auf dieser Etage einige wunderbare Stücke aus Eigenproduktion und eine exklusive Auswahl empfohlener Händler und Hersteller ausgestellt.
Schön, dass Sie da sind – mitten im ultimativen digitalen Kaufhaus-Erlebnis der Zukunft (Zukunft ist gut für alle!). Früher wurden in die Mittelpunkte deutscher Städte gigantische Monolithen mit Waschbetonfassade gezimmert, damit die Bewohner glücksehlig ihrer rituellen Marsch durch die Konsumgaben vollziehen konnten.
Nicht früher, sondern heute ist natürlich alles besser: In diesem virtuellen Kaufhaus finden Sie kein Waschbeton, kein (oder wenig) Ramsch und nur bestes Publikum. Die angebotene Ware wird unter heimischem Schweiß ersonnen, produziert und/oder vertrieben.
Neben den üblichen Konsumgaben, bieten die oberen Etagen flächen für kulturelle Ereignisse wie Austellungen, wissenschaftlich Lehrreiches (wie die Exponate aus den Design-Geheimlabors) sowie medial-philosophische Lehrbereiche, die sich mit den Grenzen des Konsumierbaren auseinandersetzen.
Kurz: Für gute Unterhaltung ist gesorgt. Herausforderungen für Hirn und Geldbeutel sind vorhanden – solange der Vorrat reicht!
Ihr Monoklotz-Kaufhaus-Inhaber Andi Heintzel
PS: Das Monoklotz-Kaufhaus ist ein Designprojekt von Andi Heintzel, mit dem Ziel, eigens entworfene und produzierte Artikel anzupreisen, sowie handwerkliche und künstlerische Arbeiten anderer Designer und Künstler zu bewerben. Ein Verkauf findet auf dieser Seite nicht statt – der Erwerb von Produkten wird an geeigneter Stelle durch Verlinkung auf externe Verkaufsplattformen ermöglicht.
Kommerzielle Werbung / Reklame für Artikel oder Dienstleistungen, die über die redaktionelle Empfehlung hinausgehen, wird klar gekennzeichnet.
Der vielzitierte kleine Mann hier endlich zu sehen. Friedlich sitzt er in seiner Blase und lächelt fröhlich und stumm. Schön zu sehen im Close-Up: Der gesunde Menschenverstand.